Die Hochschule Kaiserslautern arbeitet zur Zeit an einem Rollstuhl, der mit Sensoren ausgestattet ist. Diese liegen in der Rückenlehne und auf der Sitzauflage. Damit werden die aktuellen Belastungszustände erfasst. Das Ziel des Projektes sind Rehabilitationsmaßnahmen, um den Rollstuhlfahrenden vor zu langer Inaktivität zu warnen.

Zu langes ruhiges Sitzen führt zu einer Druckbelastung die Haut und Gewebe schädigen kann. Bewegung ist auch für die Rollstuhlfahrenden von größter Bedeutung. Das „SitWatcher“ genannte Projekt macht via Smartphone audiovisuell und haptisch auf Inaktivität aufmerksam. Dabei ist das Zeitintervall zwischen den Warnungen und der Warnmethode über das Smartphone einstellbar. Diese Erinnerung hilft den Rollstuhlfahrenden gesundheits- und durchblutungsfördernde Übungen zu machen, um letztendlich Druckbelastungen im Rücken und am Gesäß vorzubeugen.

Das Projekt ist ein Verbundvorhaben der Hochschule Kaiserslautern, der Technischen Universität Kaiserslautern und dem Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik. Es wird im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert.

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