Allergisches Asthma durch Heizung und Hausstaub

Eine Hausstauballergie gilt als häufigste Ursache für asthmatische Erkrankungen. Beugen Sie vor!

Auslöser für die Symptome einer beginnenden Stauballergie, wie Niesreiz oder häufiges Husten, sind meist Hausstaubmilben. Deren Kot, der durch das Beheizen der Wohnräume aufgewirbelt wird, führt zu einem vermehrten Kontakt mit den Allergenen.

Mit weniger Staub im Schlafzimmer können Sie diese Allergie-Auslöser stoppen:

  • Achten Sie darauf, dass Bettdecken und -kissen bis 60°C waschbar sind. Wenn sie alle vier Wochen gewaschen werden, unterbrechen Sie den 30-tägigen Fortpflanzungszyklus der Milben. Außerdem bekämpfen Sie die Milben durch tägliches Lüften Ihrer Betten.
  • Achten Sie vor der Heizperiode darauf, dass die Heizkörper möglichst staubfrei sind und unterziehen Sie diese einer intensiven Reinigung.
  • Halten Sie Ihr Schlafzimmer gekühlt und gut gelüftet. Da die Milben Temperaturen um 25 °C und eine Luftfeuchtigkeit von etwa 75% bevorzugen, sollten Sie die Luftfeuchtigkeit in Ihrem Schlafzimmer auf 45 bis 55% reduzieren und den Raum kühler halten.
  • Matratzen sollten alle acht Jahre ausgewechselt werden. Wenn Sie Ihre Matratze bei dem regelmäßigen Wäschewechsel umdrehen, kann sie in der Zwischenzeit besser entlüften, um die Zahl der Milben im Bett gering zu halten.