Kontaktbeschränkungen und Isolationsmaßnahmen führen zu kognitiven Defiziten.

Der fehlende Austausch mit Freunden und Angehörigen hat vielen Senioren/innen in den vergangenen zwei Jahren zugesetzt. Denn gerade der Meinungsaustausch und das Gespräch mit anderen Menschen wirkt dem geistigen Abbau im Alter entgegen.

Umso höher ist nun die Gefahr der Demenz gegeben. Obwohl sich nicht jede/r Betroffene mit der Realität auseinandersetzen möchte, können Freunde und Angehörige kognitive Defizite aufspüren und Gegenmaßnahmen einleiten.

Die erste, große Aufgabe bei der Arbeit mit Menschen mit Demenz ist, möglichst viel Energie für die Bewältigung des Alltags freizuschaufeln. Dazu sollte überprüft werden:

  • Wie oder wo belasten die Betroffenen ihren Energiehaushalt unnötig?
  • Tragen sie ihre Brille und hat diese noch die richtige Stärke für die Nähe und/ oder die Ferne? Oder muss sich die Person Mühe geben, um richtig zu sehen? Beansprucht sie bereits hierfür ihre ganze Konzentration und Aufmerksamkeit, reduziert sich die verbleibende Energie. Es wird anstrengend, dem weiteren Geschehen im Außen zu folgen oder Dinge und andere Personen einfach zu erkennen.
  • Hört der/die Betroffene noch gut? Auch dies verhindert, dass Ältere Gesagtes inhaltlich erfassen und mit Gesprächen Schritt halten können.
  • Überprüfen der Wohnungseinrichtung, Küche und Kleiderschrank: Ein Zuviel an Dingen und ständiges Suchen-müssen zieht unnötig Energie, die an anderer Stelle erforderlich ist, um den Alltag zu bewältigen, Aufgaben zu haben und sich gebraucht zu fühlen. Das Vorhandene sollte auf das tatsächlich Benötigte beschränkt werden, denn das Verschlanken des Alltags bewirkt weitere Erleichterungen und einen besseren ‚Durchblick‘ für Menschen mit Demenz.

Und für das körperliche Wohlbefinden sorgen wir mit einer großen Auswahl an Produkten, mit denen der Alltag sorgenfrei gemeistert werden kann.

Wir nehmen uns Zeit für ein beratendes Gespräch mit Ihnen und Ihren Angehörigen.